Welche Soziale Netzwerke für das Marketing nutzen?

Inhaltsangabe

Werbung auf den sozialen Netzwerken für den YouTube Kanal machen, klingt heutzutage selbstverständlich und die meisten machen es auch. Doch die meisten machen es auf den falschen Plattformen, so wir meist eine Kombination von Twitter, Facebook und Instagram genutzt und das war es dann. Ganz geschweige von der falschen Nutzung der jeweiligen Plattform z.B. in der mittlerweile schon klassischen Form des Postens seiner Thumbnails auf Insta oder eben den Link nur in Twitter oder Facebook zu teilen.

Genau deswegen widmen wir uns heute mal dem Punkt der Vermarktung auf sozialen Plattformen. Hier werde ich Dir heute zeigen, wie Du heraus findest welche Plattformen für Dich die Richtigen sind zur Vermarktung. Natürlich gilt auch hier wieder, dass Du grundlegend von Gruppen, die die Manipulation der Messwerte anstreben, einen großen Bogen machst.

Welche sozialen Netzwerke für Marketing?

Genau das ist die Frage die sich viele Stellen, aber wo eben der Leitfaden fehlt, um die richtige Antwort zu finden. Und meist kommt dabei eine Mischung aus der dreier Kombi von oben raus, natürlich sind die 3 Plattformen groß, doch gibt es eben noch ein paar weitere Faktoren zu beachten.

So gilt es natürlich auch darauf zu achten, ob auf der Plattform überhaupt Deine Zielgruppe in einer entsprechende Größe vorhanden ist, damit sich der Aufwand lohnt.

Die größten sozialen Netzwerke

Natürlich prahlen Facebook und Co. mit exorbitanten Nutzerzahlen in der Öffentlichkeit, doch sind diese Zahlen für Dich uninteressant. Da allgemeine Zahlen Dir nichts bringen. Was Du wissen musst, ist wie viele Nutzer die Deine Sprache sprechen (bzw. die Deines Contents) täglich aktiv sind.

Gott sei Dank gibt es diverse Blogger und Seiten wie Statista, die eben genau diese Zahlen zur Verfügung stellen. Ein kleinen Manko hat die Sache natürlich, denn es werden zwar jeweils “aktive User” angegeben, aber leider kommen hier die Statistiken auch von den Netzwerken und teils fließen hier schon Hosentaschenaktivitäten als “aktive User” ein.

Doch dies ist nur ein kleiner Punkt, der nebenbei erwähnt sein sollte, dessen Impact auch nicht zu Stark ist. Somit kommen wir doch mal zu den 6 größten sozialen Netzwerken.

YouTube

28 Mio. aktive deutsche Nutzer täglich

Facebook

23 Mio. aktive deutsche Nutzer täglich

Instagram

9 Mio. aktive deutsche Nutzer täglich

TikTok

3 Mio. aktive deutsche Nutzer täglich

Twitter

1,3 Mio. aktive deutsche Nutzer täglich

Twitch

1 Mio. aktive deutsche Nutzer täglich

  • YOUTUBE

YouTube konnte in den letzten Jahren seinen Vorsprung ausbauen und wird immer häufiger als Informations- und auch Lernmedium genutzt. Hierzu kommt natürlich auch besonders bei uns im deutschsprachigen Raum, dass die sogenannten Altmedien eben dieses Medium für sich entdeckt haben. Auch für die Zukunft wird hier weiterhin für die nächsten Jahre ein stabiles Wachstum prognostiziert.

  • FACEBOOK

Hier haben wir das wohl interessanteste soziale Netzwerk, gerade durch die Skandale in den letzten Jahren stagniert Facebook ziemlich stark. Doch es machte keine Verluste was die Userzahlen angeht und genau das macht es so interessant. Aktuell wird das Jahr 2020 als Entscheidungsjahr für die Relevanz prognostiziert, da die Auswirkungen der aktuellen Imagekampagne noch nicht absehbar ist.

  • INSTAGRAM

Instagram, obwohl es zu Facebook gehört, wächst weiterhin recht schnell an und konnte laut einer ARD/ZDF-Onlinestudie seine täglich aktiven User im letzten Jahr sogar um 45% steigern. Im Allgemeinen sind hier die Prognosen auch sehr positiv zu betrachten und sagen ein gutes Wachstum für die nächsten Jahre voraus.

  • TIK TOK

Der neue alte Spieler auf dem Markt konnte rasant wachsen im letzten Jahr und sich somit im Ranking, Platz 4 schnell sichern. Ähnlich wie bei Instagram sorgt besonders die Kurzweiligkeit der Inhalt für eine höhere Nutzung. Da Tik Tok sich Hauptteils an eine sehr junge Zielgruppe richtet, geht man hier geteilter Meinung was die Prognosen angeht. Da es sich hier wohl bei um einen nur kurzen Trend als aber auch einer Etablierung handeln könnte.

  • TWITTER

Twitter bleibt auf seinen soliden Zahlen stecken könnte man meinen, doch hält es weiterhin mit den ganz großen mit. So wird es eben auch oft auf den größeren Plattformen und anderen Portalen genannt als Quelle und bekommt somit weiterhin sein stetiges Wachstum. Es bleibt auch weiterhin als solide Plattform prognostiziert und sollte keinerlei Verluste erwarten in den nächsten Jahren. und sollte keinerlei Verluste erwarten in den nächsten Jahren.

  • TWITCH

Die Streaming-Plattform Twitch konnte sich in den letzten Jahren festigen und damit sich auch etablieren. Gerade in den letzten 2 Jahren ist dank dem Streamer Montana Black im deutschen Raum ein kleiner Boom ausgebrochen und das Wachstum der täglichen Nutzer konnte stets ausgebaut werden. Die Zukunft wird hierbei mit einem gesunden bis starken Wachstum für die nächsten Jahre prognostiziert.

Diese Zahlen mögen jetzt extrem groß klingen und überwältigend wirken. Und es sind ja auch große Zahlen, allein Twitch kann ja schon mit 1.000.000 aktiven Usern täglich dienen im deutschsprachigen Raum. Doch fehlen hier nun noch die weiteren erwähnten Faktoren, um Deine Auswahl zu treffen, und mit diesen werden wir jetzt fortfahren.

Wie verteilen sich die Zielgruppen?

Was mit am wichtigsten ist bei der Auswahl der Werbeplattform ist natürlich, ob Du da überhaupt die von Dir angepeilte Zielgruppe antriffst. Es bringt ja nichts seinen Content der auf 16 bis 24-Jährige männliche User ausgerichtet ist auf Plattformen zu vermarkten, wo diese nur einen minimalen Anteil der User ausmachen.

Im Folgenden werde ich dir prozentual in 4 Altersgruppen zu je Männlich und weiblich eingeteilt wie in etwa die Zielgruppen auf den obigen sozialen Netzwerken verteilt sind.

  • YOUTUBE

Bei der Demografie ist hier YouTube allen in allen die interessanteste Plattform, da es den größten Anteil der Gruppe mit der größten Kaufkraft besitzt, über alle Genre verteilt.

16 bis 24 Jährige
Weiblich 20%
Männlich 22%
25 bis 34 Jährige
Weiblich 19%
Männlich 16%
35 bis 64 Jährige
Weiblich 10%
Männlich 8%
65+ Jährige
Weiblich 2%
Männlich 3%
  • FACEBOOK

Facebook hingegen wird glatt seinem Ruf, den es öffentlich hat, das MySpace von Morgen zu sein, gerecht. Allen voran die jüngeren User bauen in den letzten Jahren stark ab, was das Wachstum in den älteren Gruppen nicht wirklich auffängt, daher auch das Stagnieren in den letzten Jahren.

16 bis 24 Jährige
Weiblich 17%
Männlich 10%
25 bis 34 Jährige
Weiblich 18%
Männlich 15%
35 bis 64 Jährige
Weiblich 14%
Männlich 16%
65+ Jährige
Weiblich 5%
Männlich 5%
  • INSTAGRAM

Facebook hingegen wird glatt seinem Ruf, den es öffentlich hat, das MySpace von Morgen zu sein, gerecht. Allen voran die jüngeren User bauen in den letzten Jahren stark ab, was das Wachstum in den älteren Gruppen nicht wirklich auffängt, daher auch das Stagnieren in den letzten Jahren.

16 bis 24 Jährige
Weiblich 22%
Männlich 18%
25 bis 34 Jährige
Weiblich 21%
Männlich 19%
35 bis 64 Jährige
Weiblich 8%
Männlich 9%
65+ Jährige
Weiblich 2%
Männlich 1%
  • TIK TOK

Facebook hingegen wird glatt seinem Ruf, den es öffentlich hat, das MySpace von Morgen zu sein, gerecht. Allen voran die jüngeren User bauen in den letzten Jahren stark ab, was das Wachstum in den älteren Gruppen nicht wirklich auffängt, daher auch das Stagnieren in den letzten Jahren.

16 bis 24 Jährige
Weiblich 29%
Männlich 24%
25 bis 34 Jährige
Weiblich 21%
Männlich 17%
35 bis 64 Jährige
Weiblich 5%
Männlich 2%
65+ Jährige
Weiblich 1%
Männlich 1%
  • TWITTER

Facebook hingegen wird glatt seinem Ruf, den es öffentlich hat, das MySpace von Morgen zu sein, gerecht. Allen voran die jüngeren User bauen in den letzten Jahren stark ab, was das Wachstum in den älteren Gruppen nicht wirklich auffängt, daher auch das Stagnieren in den letzten Jahren.

16 bis 24 Jährige
Weiblich 18%
Männlich 17%
25 bis 34 Jährige
Weiblich 17%
Männlich 20%
35 bis 64 Jährige
Weiblich 12%
Männlich 13%
65+ Jährige
Weiblich 1%
Männlich 3%
  • TWITCH

Facebook hingegen wird glatt seinem Ruf, den es öffentlich hat, das MySpace von Morgen zu sein, gerecht. Allen voran die jüngeren User bauen in den letzten Jahren stark ab, was das Wachstum in den älteren Gruppen nicht wirklich auffängt, daher auch das Stagnieren in den letzten Jahren.

16 bis 24 Jährige
Weiblich 19%
Männlich 26%
25 bis 34 Jährige
Weiblich 18%
Männlich 21%
35 bis 64 Jährige
Weiblich 6%
Männlich 8%
65+ Jährige
Weiblich 1%
Männlich 1%

Wofür werden die Plattformen genutzt?

Facebook hingegen wird glatt seinem Ruf, den es öffentlich hat, das MySpace von Morgen zu sein, gerecht. Allen voran die jüngeren User bauen in den letzten Jahren stark ab, was das Wachstum in den älteren Gruppen nicht wirklich auffängt, daher auch das Stagnieren in den letzten Jahren.

  • YOUTUBE

Über die Jahre hin hat sich YouTube gerade am meisten gewandelt. Besonders die großen Nutzergruppen zwischen 16 und 35 Jahren sind in den Jahren von einer eher unterhaltungslastigen Nutzung immer mehr zur Informations- und Lernnutzung der Plattform übergegangen. Und genau diese Ausgewogenheit, macht die Plattform auf dem Markt so wertvoll.

16 bis 24 Jährige
Unterhaltung 36%
Information 33%
Lernen 31%
25 bis 34 Jährige
Unterhaltung 35%
Information 33%
Lernen 32%
35 bis 64 Jährige
Unterhaltung 34%
Information 27%
Lernen 39%
65+ Jährige
Unterhaltung 49%
Information 25%
Lernen 26%
  • FACEBOOK

Facebook hingegen hat einen Wechsel erlebt, von deiner unterhaltungslastigen Plattform hin zu einer informationslastigen. Was auch an dem wie Medien und Politiker diese Plattform nutzen liegt, was aber eben auch der Plattform in den letzten Jahren einige Probleme brachte.

16 bis 24 Jährige
Unterhaltung 29%
Information 49%
Lernen 22%
25 bis 34 Jährige
Unterhaltung 25%
Information 55%
Lernen 20%
35 bis 64 Jährige
Unterhaltung 27%
Information 55%
Lernen 18%
65+ Jährige
Unterhaltung 15%
Information 68%
Lernen 17%
  • INSTAGRAM

Bei Instagram findet man nun viele die von Facebook abgewandert sind, besonders den Teil, der nur unterhalten werden will. Aber auch Menschen, die sich informieren möchten, wobei es hier zum überwiegenden Teil eben die Menschen sind die an Klatsch und Tratsch interessiert sind. Bunte, Bravo und BILD verkaufen sich zwar weiterhin, aber eben diese “direkte Nähe” zu den Stars gibt Instagram einen Vorteil.

16 bis 24 Jährige
Unterhaltung 59%
Information 31%
Lernen 10%
25 bis 34 Jährige
Unterhaltung 40%
Information 28%
Lernen 32%
35 bis 64 Jährige
Unterhaltung 48%
Information 27%
Lernen 25%
65+ Jährige
Unterhaltung 72%
Information 16%
Lernen 12%
  • TIK TOK

TikTok an für sich hat sich kaum gewandelt, es kam lediglich ein kleiner Teil hinzu, der nicht wegen Unterhaltung die App nutzt. Was auch zu der Ungewissheit der Prognosen führt. Aber dies könnte einfach durch eine richtige Browserversion und kleinen Anpassungen, die die Nachhaltigkeit steigern könnten, geändert werden.

16 bis 24 Jährige
Unterhaltung 74%
Information 15%
Lernen 11%
25 bis 34 Jährige
Unterhaltung 75%
Information 13%
Lernen 12%
35 bis 64 Jährige
Unterhaltung 82%
Information 8%
Lernen 10%
65+ Jährige
Unterhaltung 84%
Information 8%
Lernen 8%
  • TWITTER

Hier haben wir die ähnlichen Faktoren wie bei Facebook mit der politischen Nutzung und der medialen Nutzung. Twitter verliert zum Teil auch jüngere und Nutzer die an Unterhaltung interessiert sind, gewinnt aber durch die Politisierung der Jugend und der Gesellschaft allgemein doch immer neue User.

16 bis 24 Jährige
Unterhaltung 37%
Information 48%
Lernen 15%
25 bis 34 Jährige
Unterhaltung 35%
Information 55%
Lernen 10%
35 bis 64 Jährige
Unterhaltung 32%
Information 56%
Lernen 12%
65+ Jährige
Unterhaltung 31%
Information 59%
Lernen 10%
  • TWITCH

Bei Twitch liegt der Fokus bei der Nutzung weiterhin auf Unterhaltung, doch durch die Umstellung der Genre und weiteren kleinen Anpassungen, kommt hier ein Wandel. Und dieser ist schon in Bewegung. Während die Jahre Gaming das einzige war, was es zu sehen gab, gibt es nun so viel Auswahl und das Publikum nimmt es an.

16 bis 24 Jährige
Unterhaltung 69%
Information 16%
Lernen 15%
25 bis 34 Jährige
Unterhaltung 65%
Information 18%
Lernen 17%
35 bis 64 Jährige
Unterhaltung 68%
Information 16%
Lernen 16%
65+ Jährige
Unterhaltung 75%
Information 13%
Lernen 12%

So nun weißt Du wie viele aktive Nutzer die 6 größten Plattformen täglich haben, wie sich diese auf die Altersgruppen und Geschlechter verteilen und wofür sie die Plattformen nutzen. Somit kannst Du nun besser planen, wo Du Deine Inhalte vermarkten willst. Ein kleiner Hinweis hier noch an der Stelle, es gilt natürlich auch zu beachten, dass die Absprungraten eher niedrig sind und das Du die Sozials eher als eine Erweiterung Deiner Brand sehen solltest.

Daher ist eben auch die sinnigste Vermarktungsplattform um seine Reichweite auf YouTube zu steigern, weiterhin YouTube selbst. Durch die Ausgewogenheit der Interessen und der Nutzungsgründe ist dies eben jedem Möglich.

Deshalb solltest Du auch für das grundlegende Marketing auf YouTube aktiv sein, nicht nur Videos hochladen, sondern eben auch bei anderen kommentieren, so wie ich es Dir schon im Guide für die ersten Aufrufe empfohlen habe.

Wie schon als Hinweis erwähnt ist die Absprungrate klein, dem entsprechend solltest du auch deine Erwartungen drosseln und nicht damit rechnen dass nun alle von Twitter rüber auf dein Video klicken. Gerade Anfangs gilt es sich eben auch erst auf den Socials eine Audience aufzubauen. Wichtig ist natürlich auch hier wie eingangs erwähnt, sich nicht von den üblichen Zahlen Manipulatoren beeinflussen zu lassen und sie zu meiden.

Aber wie verhält man sich nun auf den einzelnen Plattformen und wie wächst man dort? Die Grundlage hier ist natürlich soziale Aktivität, die Interaktion mit anderen und der Meinungsaustausch. Mehr Tipps dazu werden im nächsten Guide, wo es um das Verhalten auf den 6 großen Plattformen geht, noch folgen.